Formtechnik

Aufbereitung von Formstoffen im No-Bake, Pep-Set, Wasserglas - Verfahren. Auflockerung von bentonitgebundenen Formstoffen vor der Verarbeitung.

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In den folgenden Prospekten finden Sie nochmals alle relevanten Daten zum AMW 1250/2500 und eine Maßskizze der im Datenblatt zum AMW 1250.

Formstoffmischer AMW 1250/2500

Verwendungszweck

Aufbereitung von ton- bzw. bentonitgebundene Formstoffen

  • Der qualitätsgerecht aufbereitete Formstoff infolge optimaler Aufbereitungsbedingungen in Verbindung mit der rechnergestützen Wasserdosierung erfüllt alle Voraussetzungen zur Erzielung maßgenauer Gußstücke mit hoher Oberflächengüte.
  • Einsparung von Bentonit durch gewichtsmäßige Dosierung und Zugabe des Bindemittels entsprechend den technologischen Erfordernissen.
  • Hohe Zuverlässigkeit verbunden mit geringem Wartungsaufwand durch betriebssicheren Aufbau. Verlustzeitlose elektronische Ablaufsteuerung des gesamten Aufbereitungsprozesses.

Technische Daten:

Die umfangreichen technischen Daten entnehmen Sie bitte den folgenen Prospekten:

Aufbau und Funktion

Der Formstoffmischer ist ein diskontinuierlich arbeitender Chargenmischer. Die für die Aufbereitung notwendige Alt- und Neusandmenge wird von einer oberhalb des Mischers angeordneten Behälterwaage dosiert. Bei dieser additiven Wägung wird zuerst Altsand und danach der Neusand eingebracht. Bentonit und Kohlenstaub werden ebenfalls mittels einer Waage dosiert. Zur Beschickung des Waagebehälters sind je zwei Dosierschnecken installiert, die direkt an die Vorratsbunker der Aufbereitungsanlage montiert werden. Die eingesetzte Wägetechnik ist so ausgelegt, daß für beide Komponenten frei wählbare Mengenanteile eingestellt werden können. Dadurch ist es möglich, kurzfristig und genau die Bentonit- oder Kohlenstaubmenge den Erfordernissen des Aufbereitungsprozesses anzupassen. Alle abgewogenen Mengen werden digital angezeigt. Ausgehend von der Tatsache, daß eine Vielzahl der Qualitätsparameter vom Feuchtigkeitsgehalt des Formstoffes beeinflußt werden, wurde der Dosierung der notwendigen Wassermenge besondere Beachtung geschenkt. Es wird eine Steuerung angewandt, bei der die Altsandrestfeuchte und Altsandtemperatur gemessen und diese Werte einem Feuchterechner eingegeben werden. Entsprechend der gewogenen Komponenten und der eingestellten Sollfeuchte wird die notwendige Wassermenge dem Aufbereitungsprozeß zugegeben. Abgewogene Mengenanteile, eingestellte Sollfeuchte und zugegebene Wassermengen werden am Feuchterechner angezeigt. Der eigentliche Aufbereitungsprozeß erfolgt mit einer neuartigen Mischeinrichtung. Sie verwirklicht im ständigen, kurzzeitigen Wechsel die Aufbereitungsphasen Mischen, Kneten und Auflockern und trägt durch diese Mehrstufenaufbereitung zur Erreichung der technologischen Erfordernisse des Formstoffes bei. Hierbei sind besonders die für die neuen Formverfahren erforderliche hohe Fließfähigkeit und die gute Verdichtbarkeit zu erwähnen. Die konstruktive Ausbildung des Mischwerkes und seine Arbeitsweise vermeiden das Entstehen von Agglomeraten auch bei hohen Binderanteilen. Infolge der vorausberechneten Wassermenge, die kurzzeitig zugegeben wird, kann eine effektive Aufbereitung vom Beginn der Prozeßzeit gesichert werden. Damit ergeben sich kurze Aufbereitungszeiten und eine hohe Durchsatzleistung. Das fertig aufbereitete Gemisch wird durch eine pneumatisch betätigte Seitenwandklappe ausgetragen. Auf Wunsch ist der AMW 1250 auch mit Schrägaufzug lieferbar.